Violin-Forum
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Autor Thema: Suche Streicher für neues Orchester der Münchner Volkshochschule  (Gelesen 1815 mal)
buschtrommel

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Beiträge: 1


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« am: 11. Mai 2009, 12:17:36 »

Liebe Leute,

seit einem Jahr leite ich das neue Orchester der Münchner Volkshochschule. Dies ist besonders für Leute geeignet, die intensiv seit ein paar Jahren erst ihr Instrument spielen oder noch besser früher langjährig spielten und nun wieder intensiver oder neu anfangen und sich gerne in einem Orchester ausprobieren wollen ohne den Streß, alle 3 Monate ein Konzert zu erarbeiten. In der Regel gibt es z. Zt am Ende immer ein Vorspiel für unsere Freunde und Verwandte. Ab nächstem Semester sind kleine Auftritte geplant.

Ich suche v.a Violinen und Violen, auch Celli und besonders gerne Kontrabässe. Wenn jemand hier Oboen oder Hörner oder Trompeten kennt, wäre ich über eine Weitergabe dieser Info heilfroh.

Proben: immer dienstags, Deutingerstr. 4, Pfarrsaal 3. Stock, 19 - 21:30 Uhr, 15 Termine im Halbjahr, Gebühr 100,-€ an VHS, bitte vorher bei mir melden, da bei Eintritt im Semester ggf. die Gebühr geringer sein kann bzw. für "Schnuppertermin".

Bisheriges und geplantes Programm:

Schubert: Sinfonie Nr. 5, Ouvertüre D-Dur Im italienischen Stil, Der Teufel als Hydraulicus
Schumann: Zwickauer Jugendsinfonie, Bearbeitung der Kinderszenen
Mendelssohn: Streichersinfonien
Mozart: Sinfonie D-Dur KV 181, Haffner-Sinfonie, Bläserserenaden
Vivaldi: Concerto grosso d-moll
Hans Rott: Streicherserenade
Norbert Burgmüller: Entractes
Honegger: Pastorale d'été
Haydn: Sinfonie 99, weitere Pariser & Londoner Sinfonien

Kontakt: alexanderstrauch@gmx.de

Gruss,

Alexander Strauch
www.strauchcomposer.de/orchester
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Dancla
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« Antworten #1 am: 11. Mai 2009, 18:42:33 »

[...]
Dies ist besonders für Leute geeignet, die intensiv seit ein paar Jahren erst ihr Instrument spielen oder noch besser früher langjährig spielten und nun wieder intensiver oder neu anfangen und sich gerne in einem Orchester ausprobieren wollen [...]
Bisheriges und geplantes Programm:

Schubert: Sinfonie Nr. 5, Ouvertüre D-Dur Im italienischen Stil, Der Teufel als Hydraulicus
Schumann: Zwickauer Jugendsinfonie, Bearbeitung der Kinderszenen
Mendelssohn: Streichersinfonien
Mozart: Sinfonie D-Dur KV 181, Haffner-Sinfonie, Bläserserenaden
Vivaldi: Concerto grosso d-moll
Hans Rott: Streicherserenade
Norbert Burgmüller: Entractes
Honegger: Pastorale d'été
Haydn: Sinfonie 99, weitere Pariser & Londoner Sinfonien



Mit Verlaub, das eine scheint dem anderen zu widersprechen...
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Holleri du dödl di, diri diri dudl dö!
musica
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« Antworten #2 am: 11. Mai 2009, 23:37:43 »

 
diese Programmvorschläge schrecken entweder die Spieler ab längerfristig mitzumachen, sicher aber die Zuhörer.
Ich habe als Profi gerade kürzlich wieder mal die Haydn 99 gespielt, und die ist garantiert nichts für Orchesterneulinge,  auch die Haffner ist doch eine Zumutung, Schumann sowieso.Mendelssohns Streichersinfonien sind mit Vorsicht zu geniessen
Ouvertüre im Italienischen Stil; warum nicht .

Wie ist es denn bisher abgelaufen? Konnten die Musiker die Programme zu ihrer Zufriedenheit und deinen Vorstellungen erfüllen? Wie lange probt ihr an einem Programm?
Vielleicht sehe ich ja alles zu pessimistisch, aber sicher eben doch realistisch.

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« Antworten #3 am: 04. August 2010, 01:43:23 »

dieser thread ist wohl schon ein bisschen älter, aber ich habe mir aus reinem interesse die seite von dem herrn aus münchen angesehen. die stücke, die im bisherigen/geplanten programm aufgelistet sind, wurden - wohl von ihm selbst ( ) (laut seiner hp ist er komponist) - "stark" im vergleich zum original vereinfacht. die notenübersicht ist im o.g. link einsehbar. diese vereinfachung erscheint mir gegenüber der üblichen orchesterliteratur für anfänger/fortgeschrittene eine gute abwechslung zu sein.

nun meine frage - inwieweit eignen sich diese obigen stücke für ein durchschnittliches musikschulorchester? wie läuft das mit der erlaubnis - sofern eine der bearbeitungen gefällt? die seite hat mir dahingehend nicht allzuviele informationen eingebracht.

gruß
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« Antworten #4 am: 04. August 2010, 07:41:25 »

Ich hab´diese Haffner-Sinfonie neulich in einer Dirigierprüfung an-spielen müssen. Ich bin da wahrhaftig kein Maßstab ("AHHHHH, was ist DAS denn???"), aber unser Orchester kam doch ebenfalls heftig ins Schlingern--und das nicht nur wegen des Dirigierlehrlings. Es war der 1er-Kandidat. Der dachte wohl, er müsse was Besonderes spielen lassen.... Kam nicht gut, aber eine 1 hatte er trotzdem  . Ich glaub, Mozart ist für Orchester echt sauschwer--kennt halt jeder, und es muss nicht nur jeder Ton stimmen...
Haydn-Sinfonien werden gerne in den Orchesterwochen hier in der Nähe mit recht jungen Musikern jedes Kenntnisstandes gespielt. Wie gut das dann klingt, erfahre ich im Oktober  Wink. Rest weiß ich nicht.
Oder meinst Du die bearbeiteten Versionen?
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« Antworten #5 am: 04. August 2010, 10:09:59 »

hallo cassia,

ich meine nur die vom herrn aus münchen bearbeiteten, "vereinfachten" versionen. diese sind über seine hp als downloads frei abrufbar und habe mir zum vergleich die violinen und viola stimme des mozart sinfonie angesehen und es fällt auf, dass diese im vergleich zum original sehr vereinfacht wurden. doch halte ich diese dennoch nicht geeignet für orchesterneulinge - gehe ich von einem durchschnittlich normalen musikschulorchester aus, dass alljährlich neuzugänge hat, die wenig erfahrungen im zusammenspiel haben, ist eine solche bearbeitung sehr langwierig.

grüße
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« Antworten #6 am: 04. August 2010, 12:15:43 »

Ja,ich habs mir angeguckt....weiß nicht, ob ich Mozart gerne so spielen möchte, dann lieber gar nicht. Aber als Jugendliche fand ich auch "It´s easy to play Chopin" etc. super, weil ich plötzlich seine Präludien spielen konnte  Grin. Meinst Du, dass es immer noch zu schwer ist? Oder warum sollte das Zusammenspiel da schwer sein? Vielleicht ist es sogar gut, solche "Klassiker" zu nehmen, weil die halt recht "harmonisch" sind. Keine Ahnung. Im Musikschul-Mini-Orchester habe ich Sheila Nelson und Herrn Sassmanshaus gespielt (letzterer war wirklich extrem unspannend)--zusammengespielt haben wir da auch nur schwer....
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Mella

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« Antworten #7 am: 25. August 2010, 11:22:28 »

Vereinfachte Versionen können durchaus eine nette Sache sein, ich erinnere mich auch, mit 15 als Verstärkung des Anfängerorchesters vom Blatt Auszüge aus den 4 Jahreszeiten gespielt zu haben. Endlich mal 1. Geige, also Melodie, und dann auch noch so eingängige! Hat richtig Spaß gemacht und die Teile kann ich heute noch auf Anhieb mitpfeifen wenn ich die ganze Suite höre, waren natürlich auch die Ohrwürmer. Die Kids waren unwahrscheinlich stolz, dass sie so bekannte Stücke spielen konnten, und die Eltern erst! Sagen zu können, was für tolle Stücke man spielt ist glaube ich für viele Geiger enorm wichtig, v.a. gegenüber Leuten, die das Konzert garantiert nicht besuchen werden und also nicht realisieren, dass es nur die abgespeckte Version ist. Das Publikum (wichtig für den Orchesteretat) kommt ohnehin eigentlich nur, wenn die Titel bekannt sind, 15 leichte Orchesterstücke von Hans Mustermann ziehen da ehrlich gesagt eher nicht und klingen vielleicht auch tatsächlich nicht wirklich spannend. Wenn also alle Spaß dran haben, warum nicht? Wer es im Original spielen will oder lieber "angemessene" Stücke, der findet dafür in München sicher Orchester wie Sand am Meer.
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